| Clémence Ruben |
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| Meine Kunst, mein Beweis september 25
An meiner ersten Ausstellung war ich erstaunt. Ich hatte noch nie das Geschlecht in meinen Bildern so stark wahrgenommen. Es ist überall. Das Thema ist mir schon immer bewusst, es ist ein innerer Drang es abzubilden und ich sehe die Bilder mit dem inneren Auge. Wieso ich das mache weiss ich erst viel später. Wenn ich Kunst mache bin ich sehr zufrieden. Als ich ein paar Jahre nicht mehr Kunst mache, ist die Lösung für die Frau im Unterbewussten, sich endlich in das Bewusstsein zu bringen. Der Kanal über die Kunst ist ja geschlossen. Sie muss ins bewusste raus. Das war im Januar 2019. Es ist ein plötzliches Erlebnis. Von dem Moment an weiss ich dass ich eine Frau bin. So habe ich endlich auch den Drang, und meine Kunst verstanden. Mein inneres sein als Frau, hat sich schon immer durch meine Kunst manifestiert. Meine Kunst ist wie ein Beweis, dass ich eine Frau bin. Sie ist Authentisch. Sie ist mich, Ich bin Sie. Jetzt kann ich meinen Gästen anhand meiner Kunst zeigen dass ich eine Frau bin und schon immer eine Frau war. Und auch so meine Kunst und mein sein als Frau erklären. Ich liebe meine Kunst. Ich liebe mich. Ich liebe mich als Frau! Meine Technik Ich mache immer zuerst eine Radierung, eine gedruckte Zeichnung von einer Kupferplatte. Diese ist fast immer schwarz weiss. Dann mache Ich eine Vergrösserung auf Papier, das ich aufziehe, und etwas sättige, damit die Farbe nicht zu sehr einzieht, schön leuchtet, zeichne die Radierung mit Feder und schwarzer Acrylfarbe nach. Danach male ich die Farben, Acrylfarbe mit besten Pigmenten, wie ein Aquarell, flach sehr nass. Meine Farbenwelt Farblich gibt es bei mir gelb, orange, rot, pink, violett, blau, cyan, oder Brauntöne. Grün reizt mich nicht, höchstens Türkis, es ist für mich in der Natur ringsum. Meine Farbwahl basieret auf Intuition und Gefühl, und manchmal einfach auf Spontanität. Ich liebe starke Farben, so ziehe ich mich auch an. Mein Thema Vaginas, Brüste. Schamhaare wenn ich dunkle Bereiche brauche. Ovale sind Öffnungen, Vaginas. Kreise sind Brüste, Anus, Bauch und Bauchnabel. Eierstöcke haben oft Schneckenformen. Bögen sind meistens Beine. Es gibt Andeutungen vom Penis, von der Eichel und von Hoden. Manchmal gibt es einfache Dinge, zum Beispiel ein Schloss, wo ich dann meine geschlechtlichen Formen einbringe. Es kann ein Motor sein, mit seinen Ventilen und Zylindern, wie Blumen. Blumen liebe ich sehr, sie sind sinnlich, sie sind wie Geschlechtsorgane, und kommen oft vor. Auch Samenkappseln, oder Blätter wenn Sie sich entfalten. Und mache da und dort noch ein Oval, oder einen Kreis weil es irgendwie sein muss. Es hat immer waagerechte und senkrechte Linien. Wie Nerven und Adern. Das sind für mich auch die Energetischen Richtungen des Menschen. Die Erde und der Himmel. Die Offenheit rund herum. Natürlich schaue ich meine Kunst auch mit dem Auge der Visuellen Gestalterin, der Grafikerin an. Meinem Beruf. Und ergänze das eine oder andere, aber ich halte immer Rücksprache mit meinem Inneren. Nur vom Kopf her, vom Denken, mache ich nichts. Oder ich finde das es zwischen zwei Formen eine Verbindung braucht, wie Energien die ausgetauscht werden, also mache ich Linien, wie Adern oder Nerven dazwischen. Gleichzeitig mache ich einen Rahmen mit Blattgold. Der Rahmen gehört mit zum Bild, er Isoliert von der Umgebung. Manchmal finde ich die Farbe nicht, wenn ich den Rahmen ans Bild halte weiss ich sie. Meine Kunst ist TransArt, oder? |
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